Offene Fonds werden häufig nicht zusätzlich als offen bezeichnet, da es sich bei den meisten Investmentgesellschaften um diesen Typ handelt. Alternativen bieten sich für Anleger bei den geschlossenen Varianten.
Aktienfonds werden als besonders geeignetes Instrument angesehen, um Risiken aus Wertpapieren zu diversifizieren. Unter Diversifikation wird dabei verstanden, dass Risiken gestreut werden und so Verluste aus einer Aktie durch Gewinne einer anderen Aktie mit gegenteiligem Risikoprofil ausgeglichen werden. Die Anleger sind dadurch in der Lage, trotz respektabler Renditeaussichten ihr Risiko auf ein bestimmtes Maß zu begrenzen. Wer sich jedoch für einen der vielen Aktienfonds entscheiden möchte, muss auch die unterschiedlichen Typen kennen. Eine mögliche Unterscheidung kann in offene und geschlossene Aktienfonds vorgenommen werden.
Offene Fonds sind jene, die den meisten Menschen bekannt sind. Sie können als normale Fonds bezeichnet werden und erlauben den Anlegern jederzeit, dass in sie investiert wird. Ein geschlossener Fond hingegen weist eine bestimmte Zeichnungsfrist auf, während der investiert werden kann, danach wird der Fonds geschlossen. Ist die Frist abgelaufen, ist es also nicht mehr möglich, an den Gewinnen zu partizipieren. Die Geschlossenheit dieser Anlagegesellschaften bringt es mit sich, dass die Anlegerschaft insgesamt kleiner bleibt und die Teilhaber nicht so häufig wechseln. Da ein solcher Fonds zudem schwieriger zu verlassen ist, hat die Anlagegesellschaft dafür zu sorgen, dass den Käufern von Anteilen Optionen eingeräumt werden, ihre Wertpapiere wieder zu verkaufen.







