Wer Adventsdekoration für die Vorweihnachtszeit sucht, kann auf die Fensterbretter Adventsgestecke oder Lebkuchenhäuschen stellen. Weitere hübsche Dekorationsartikel sind Strohsterne, Weihnachtspyramiden und Kränze.
Zunächst braucht man als Tischschmuck eine weihnachtliche Decke und einen Adventskranz für den Küchentisch oder die Anrichte: Dieser kann klassisch in Rot-Grün oder in ungewöhnlichen Farben und Formen gestaltet sein. Einen weiteren Kranz kann man an der Haustür anbringen oder auf den Couchtisch stellen. Für die Dekoration der Fenster sind Strohsterne, Schneekristalle aus Transparentpapier oder bogenförmige Kerzenhalter mit Elektrokerzen hübsch. Auch auf die Fensterbänke kann man Weihnachtsschmuck stellen: zum Beispiel Adventsgestecke aus Tannenzweigen, Schleifen und Goldschmuck, selbst gebackene Lebkuchenhäuschen mit Zuckerguss-Schnee oder Duftlampen aus Ton. In diese lassen sich ätherische Öle mit weihnachtlichem Duft einfüllen. Weihnachtliche Düfte verbreiten außerdem Mandarinen oder Orangen, welche man mit Nelken spickt. Man kann sie aufhängen oder in eine Schale legen.
Weihnachtsschmuck lässt sich auch leicht selbst basteln, zum Beispiel kleine, weiße Engel: Dazu steckt man eine weiße Feder als Engelskleid in eine Holzkugel und fixiert sie darin mit Klebstoff. Das Holzgesicht bemalt man und schmückt den Kopf mit einer kleinen gehäkelten Haube und Goldsternen. Nun muss man nur noch einen Faden zum Aufhängen anbringen. Wer will, kann auch aus roten Filzdreiecken und Watte kleine Wichtel basteln, indem er die Dreiecke zusammennäht und an der schmalen Seite des Kegels eine Lücke für das Gesicht lässt. Den Kegel stopft man dann mit Watte aus. Die Wichtel kann man auf kleine Holzrindenstücke kleben und diese noch mit Tannenzapfen oder -zweigen, getrocknetem Moos oder Kunstmoos aus dem Bastelgeschäft und anderem Schmuck wie Eicheln und Zitronen- oder Orangenstücken verzieren. Aus Filzkugeln und getrockneten Früchten, Tannenzapfen und weiteren Dekorationsartikeln lassen sich auch kleine Girlanden fertigen, indem man die einzelnen Gegenstände mit einem Faden durchfädelt, etwas Abstand lässt und dann die nächsten Kettenglieder in gleichmäßigen Abständen befestigt.
Wenn man selbst gemachte oder ungewöhnliche Adventsdekoration erwerben möchte, sind auch kleinere Weihnachtsmärkte zu empfehlen. Auf den großen Märkten findet man dafür Gegenstände von Traditionsherstellern wie Minispielzeug aus Holz oder hübsche Krippen. Hier kann man außerdem große, leuchtende Weihnachtsterne aus buntem Papier erwerben, die man zum Beispiel in den Flur als Empfang hängen kann. Bei Kunsthandwerkern lässt sich selbst gefertigter und handbemalter Weihnachtsschmuck erstehen. Hier gibt es zum Beispiel Räuchermännchen, Nussknacker, kleine Räucherofen aus Keramik, kunstvoll gedrechselte Tannen und Weihnachtspyramiden sowie filigrane Schneekristalle und Sterne. Sparfüchse erwerben den Schmuck für das nächste Jahr bereits kurz nach Weihnachten in Einrichtungsläden, im Kaufhaus oder im Internet, wenn die Reste reduziert sind. Im Internet lässt sich in Traditionsgeschäften das ganze Jahr über weihnachtliche Deko erstehen, was für Leute interessant ist, die den Adventsstress vermeiden möchten.
Wenn man die Wohnung oder den Vorbau dekoriert, sollte man allerdings darauf achten, dass man nichts zuviel Schmuck aufhängt, da es sonst leicht überladen wirken kann. Ein Holzstern an der Veranda und ein Kranz an der Haustür wirken manchmal effektvoller als eine Elektrokerzenbeleuchtung, die sich über das gesamte Haus erstreckt.







