Neben den nützlichen Möglichkeiten, die das Internet bietet, birgt es leider auch eine Vielzahl von Gefahren. Abhilfe schafft eine Sicherheitssoftware, die mehrere Funktionen erfüllen sollte.
Das Internet ermöglicht uns eine Vielzahl von nützlichen Anwendungen, die uns den Alltag erleichtert. Neben den schnellen und einfachen Möglichkeiten zur Kommunikation, wie Chats oder E-Mail, kann man sich über jedes mögliche Thema informieren oder mit wenigen Mausklicks einkaufen. Diesen und vielen anderen Anwendungen stehen allerdings auch die Gefahren gegenüber. So gibt man natürlich in einer E-Mail oftmals persönliche Daten preis, die eigentlich nur für den Empfänger gedacht sind. Wenn man in einer Suchmaschine einen bestimmten Begriff eingibt, über den man sich informieren möchte, vermittelt man, dass man Interesse an diesem Thema hat. Beim Einkaufen in einem Onlineshop gibt man in der Regel seine persönlichen Daten, wie Adresse, Telefonnummer oder sogar Bankverbindung an. Diese Informationen sollte natürlich kein Dritter in Erfahrung bringen können. Da das Internet aber ein weltweites Netzwerk ist, besteht die Möglichkeit, dass die privaten Informationen von anderen Menschen eingesehen werden können. E-Mail-Anbieter, Suchmaschinenbetreiber und Onlineshops verfügen über die nötigen Programme, um die Daten geheim zu halten. Aber auch man selbst kann mit einer speziellen Internet-Sicherheitssoftware dafür sorgen, dass die persönlichen Informationen auch privat bleiben.
Es gibt heutzutage eine Vielzahl von unterschiedlichen Sicherheitsprogrammen. Den meisten Menschen bekannt sind wahrscheinlich Antivirenprogramme. Diese durchsuchen den Computer nach Viren und ähnlichen Dateien. Bei einem solchen Fund bereinigen sie diese Dateien, löschen sie oder machen sie auf andere Weise ungefährlich. Ein Virus, der sich auf der Festplatte befindet, kann in einem extremen Fall zum Beispiel private Dokumente unbemerkt an eine Zieladresse versenden. Da es sich bei Viren im Grunde selbst um Programme handelt, gibt es für die Erschaffer dieser Viren unzählige Möglichkeiten, dass diese unerkannt bleiben. Daher ist die wohl größte Anforderung an ein Antivirenprogramm, dass es stets aktuell ist. Eine gute Software wird in regelmäßigen, kurzen Abständen durch ein Update aktualisiert, wodurch es auch neue Viren finden und unschädlich machen kann.
Eine sogenannte Firewall unterscheidet sich von Antivirenprogrammen. Sie stellt einen Schutzmechanismus dar, der Viren oder andere unerwünschte Inhalte bereits vor dem Zugriff auf den eigenen Rechner herausfiltert. Anhand bestimmter Kriterien wird entschieden, ob ein bestimmtes Datenpaket auf den Rechner gelangen darf oder der Zugriff verweigert wird. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal einer Firewall ist, dass sie die gewöhnliche Nutzung des Internets nicht behindert. Sicherlich kann es hin und wieder vorkommen, dass die Firewall bei einem ungefährlichen Datenpaket Alarm schlägt. Dies sollte allerdings nicht der Regelfall sein, da es natürlich die Benutzerfreundlichkeit senkt.
Es ist das Zusammenspiel von Firewall und Antivirenprogramm, das die Internetnutzung sicher macht. Daher ist es unbedingt ratsam, dass man beide Softwarearten installiert hat. Die Anzahl der Softwareanbieter ist hierbei sehr groß. Wichtige Kriterien bei der Entscheidung für ein bestimmtes Programm sind der Preis, die Leistung und der Service. Heutzutage gibt es bereits sehr hochwertige Software als kostenlosen Download. Über Leistungen und Service kann man sich auf diversen Softwareportalen informieren.







